Die Stadt Heidenheim startet gemeinsam mit der Stadt Aalen am Freitag, 8. April, die Bürgerbeteiligung im interkommunalen Modellprojekt „Smart Cities Made in Germany“

Er hat in Deutschland die Geschicke des Suchmaschinenbetreibers Google gelenkt, gilt als Futurist und ist ein Digital-Unternehmer durch und durch: Christian Baudis spricht am Freitag, 8. April, im Congress Centrum Heidenheim im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Beteiligung am Modellprojekt „Smart Cities Made in Germany“. Der frühere Google-Deutschland-Chef wird zeigen, dass die Digitalisierung in vielen Bereichen schon heute weit vorangeschritten ist. Er wird skizzieren, was noch alles möglich ist und geht dabei nicht nur auf die Megatrends rund um die Digitalisierung ein, sondern wirft einen Blick darauf, wie smarte Städte beispielweise im Kontext von Energie- und Mobilitätswende agieren können. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr.

„Für unser Ziel, Heidenheim und Aalen zu Smart Cities weiterzuentwickeln, ist Christian Baudis genau der Richtige, um uns Zusammenhänge zu erklären, Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich abzeichnen und uns zugleich auf Chancen, die sich bieten, hinzuweisen“, sagt Oberbürgermeister Michael Salomo. Er wird am Freitag nach einer kurzen Begrüßung Fragen von Moderator Ludwig Weitz sowie aus dem Publikum zu seinen Erwartungen an Smart City beantworten.

Christian Baudis hält seine Keynote im Anschluss. Er wird darin Beispiele aus der ganzen Welt vorstellen und Impulse für die Gespräche in den sich anschließenden Arbeitsrunden liefern. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können währenddessen über das Online-Tool Slido Fragen an Christian Baudis stellen. Im Vortrag selbst geht es nicht nur um Themen wie Mobilität, Energie oder Nachhaltigkeit, sondern auch um Strategien der Umsetzung, das Aufzeigen von zeitlichen Perspektiven und Schnittpunkten zu anderen Themen.

Danach bilden die Besucherinnen und Besucher Arbeitsgruppen, in denen eine Vision für die Zukunft der beiden Städte entwickelt, wichtige Zielsetzungen formuliert sowie erste Handlungsansätze diskutiert werden. Die Arbeit in den Gruppen wird über Graphic Recording visualisiert. Dabei werden die Diskussionen innerhalb der Gruppen auf einem Grafiktablett wortwörtlich mit Text und Bildern aufgezeichnet, was dabei hilft, den Inhalt noch besser zu verinnerlichen und später zu erinnern.

Gegen 17 Uhr werden die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse aus ihren Diskussionen präsentieren, um diese für den weiteren Prozess festzuhalten. Das Ende der Veranstaltung ist für 18 Uhr vorgesehen mit der Möglichkeit für einen gemütlichen Ausklang im Anschluss.

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen bis Mittwoch, 6. April, auf der Homepage der Stadt Heidenheim oder per E-Mail an smartcity@heidenheim.de notwendig.